Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz,
psychologische Beratung und Coaching

Noch vor einigen Jahren war das Thema Psychotherapie zwar kein Tabu, aber nicht unbedingt gesellschaftsfähig. Nun, nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie, den Ukraine-Krieg, die jüngste Inflation und ständig wachsenden Anforderungen an sich selbst und die Welt, wurde das Thema endlich zur "Normalität". Viele haben verstanden, dass es in Ordnung ist, sich professionelle Hilfe zu holen, wenn man im Alltag nicht mehr zurechtkommt, wenn das Leben plötzlich schwerer erscheint als die Psyche aushalten kann, wenn man trotz Müdigkeit nicht einschlafen kann und die Gedanken einen nicht mehr loslassen, wenn man nicht entspannen kann und auch die Lieblingsbeschäftigungen keine Freude mehr bringen.

 

Der Mensch ist nicht nur Körper und nicht nur Geist, das wissen alle mittlerweile. Die Ganzheit ist im Moment in aller Munde, was das aber so genau ist, können sich nicht viele vorstellen, und ob es jemand zu 100% weiß, ist auch fraglich. Vor allem die Komplexität ergibt sich durch die Wechselwirkung von all unseren Aspekten. Der körperliche Zustand beeinflusst unsere Laune und unsere Psyche, hat Einfluss auf unsere Emotionen, Gedanken und Gefühle. Wiederum beeinflussen die Emotionen, Gefühle und Gedanken unsere Reaktionen und unser Verhalten. Vergessen wir aber auch nicht unsere unbewussten, tiefliegenden Glaubenssätze, die nicht immer funktionell sind, die uns aber manchmal wie "ferngesteuert" beeinflussen, ohne dass wir uns den Konsequenzen bewusst sind.

 

Dazu kommt noch unsere Umwelt: unsere Freunde, Familie, Kollegen, Arbeitgeber, aber auch die Menschen in der U-Bahn und auf der Straße. Wir strahlen das aus, was wir in uns tragen, und diese "Ausstrahlung" wird von der Umwelt intuitiv wahrgenommen und gespiegelt. Ist es positiv, nett und warm, fühlen wir uns gleich besser. Ist es aber nicht angenehm, bekommen wir noch mehr Input, welches wir durch unsere Äußerungen, Reaktionen und unser Verhalten verstärken, ohne es für einen Moment ohne Vorurteil zu betrachten und uns zu fragen: Hat es mit uns zu tun? Und wenn ja, was?

So entstehen viele innere und äußere Konflikte, die uns manchmal an die Grenze unserer psychischen Gesundheit bringen. Wir können aber viel dagegen tun, oder besser gesagt, dafür, dass man gelassener, zufriedener, glücklicher wird, dass man entspannter mit den schwierigen Situationen umgeht und die Menschen um sich herum viel positiver aufnimmt und auch deswegen von der Umwelt ein positiveres Feedback bekommt.

 

Sehr oft ist es jedoch nicht so einfach, alle diese Aspekte (der Umwelt und seiner selbst) selbst wahrzunehmen und unvoreingenommen zu betrachten. Hier kann Psychotherapie helfen. Wenn man den Therapeuten "seines Vertrauens" gefunden hat, bekommt man einen Raum, in dem man sich öffnen kann, ohne Vorurteile, einen Raum, in dem man Vertrauen entwickeln kann, ja sogar Geborgenheit und Gewissheit, dass man akzeptiert wird, dass man so wie man ist genügend ist. Man bekommt eine unbetroffene Außensicht auf das vorliegende Problem und schöpft dann wieder Kraft, um weiter zu wachsen, besser zu werden und weiterzugehen. Psychotherapie versteht sich immer als "Hilfe zur Selbsthilfe".

Darum ist es wichtig, sich rechtzeitig Hilfe zu holen, damit der Morgen wieder lebenswert erscheint.